Karpaltunnelsyndrom (CTS)

Wodurch entsteht diese Erkrankung?

Im Handwurzelbereich laufen die Sehnen der Hand parallel mit einem Nerven ( Medianus ) durch einen Tunnel. Durch den natürlichen Alterungsprozess und durch Überanstrengung der Hand kann es zu einem Anschwellen der Sehnen kommen, wodurch der Nerv im sog. Karpaltunnel eingeklemmt wird. Die Folgen sind Schmerzen und Kribbeln im Bereich des Daumen, Zeige- u. Mittelfingers.

Was ist bei dieser Erkrankung zu tun?

Diese Erkrankung kann durch eine ambulante Operation schnell behoben werden.

Was wird bei der Operation gemacht?

Bei der Operation wird durch einen kleinen Hautschnitt (in der Skizze rot markiert ) das Dach des Karpaltunnels gespalten. Hierdurch bekommt der Nerv mehr Raum und kann sich wieder erholen. Diese Operation wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?


Nach der Operation bekommen Sie für 5 Tage eine Gipsschiene. Sie dürfen Ihre Finger bewegen, jedoch um die Wundheilung nicht zu gefährden noch nicht belasten. Die Gipsschiene wird am 5. Tag abgenommen. Nach ca. 2 Wochen werden die Fäden entfernt und mit einer stufenweisen Aufbelastung der Hand kann begonnen werden.

Gibt es Risiken bei der Operation?

Jede Operation ( auch wenn Sie noch so klein ist ) birgt gewisse Risiken in sich. Jedoch ist das Verletzungsrisiko für Gefäße und Nerven der Hand durch einen erfahrenen Operateur gering.