Behandlung der Ringbandverengung (springender Finger)

Wodurch entsteht diese Erkrankung?

Eine Ringbandverengung oder ein so genannter springender Finger kann jeden Finger Ihrer Hand betreffen. Durch den natürlichen Alterungsprozess und durch Überanstrengung kann es vorkommen, daß der Sehnenkanal, durch den die Sehnen Ihres Finger gleiten, zu eng wird. Die Folge ist, daß bei Bewegung die Sehnen sich im Sehnenkanal (unter dem Ringband ) einklemmen und der Finger zunächst stehen bleibt und sich dann schnappartig öffnet.

Was ist bei dieser Erkrankung zu tun?

Diese Erkrankung kann durch eine kleine ambulante Operation schnell behoben werden.

Was wird bei der Operation gemacht?

Bei der Operation wird durch einen kleinen Hautschnitt (in der Skizze rot markiert) das Ringband gespalten. Hierdurch bekommt die Sehne mehr Raum und kann wieder ungehindert gleiten ohne hängen zu bleiben. Diese Operation wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Nach der Operation bekommen Sie einen Handverband. Sie dürfen Ihre Finger bewegen, jedoch um die Wundheilung nicht zu gefährden noch nicht belasten. Nach ca. 2 Wochen werden die Fäden entfernt und mit einer stufenweisen Aufbelastung der Hand kann begonnen werden.

Gibt es Risiken bei der Operation?

Jede Operation (auch wenn Sie noch so klein ist) birgt gewisse Risiken in sich. Jedoch ist das Verletzungsrisiko für Gefäße und Nerven der Hand durch einen erfahrenen Operateur gering.